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Gesellschaft

15. Dezember: Linksradikale marschieren gegen Kurz und Strache

Julian Schernthaner

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Am 15. Dezember treffen sich zahlreiche linke Akteure anlässlich des einjährigen Regierungsjubiläums zu einer Protestdemo. Neben Gewerkschaften mobilisieren dazu auch linksradikale und linksextreme Antifa-Gruppen. 

Wien. – In einer Aussendung ruft das Bündnis „Heißer Herbst“ zu einem „lautstarken Ständchen“ als Zeichen ihres Unmuts auf. Man erwartet beim Aufmarsch in der Bundeshauptstadt am 15. Dezember „zehntausende Menschen“. Selbst bezeichnet sich die Gruppe als „breites Bündnis gewerkschaftlicher, antifaschistischer und fortschrittlicher Organisationen“ auf. Bereits vergangene Woche fanden eigene Mobilisierungstreffen in Wien statt.

Protest gegen angeblich „antisoziale Politik“

Ziel der Veranstaltung ist es dabei, gegen die vermeintliche „antisoziale Politik“ der Regierung zu protestieren. Während man sich „dumm und deppert hackeln“ solle, regne es „Steuergeschenke für Großunternehmen“. Menschen würden „gegeneinander aufgehetzt“ und „Geflüchtete zu Sündenbocken für alles erklärt“. Man habe die „menschenverachtende Politik“ der konservativ-patriotischen Regierung „satt“, so Käthe Lichtner, die als Sprecherin des Bündnisses fungiert.

Es sei gleichzeitig ihrer Ansicht nach „zu wenig“, sich gegen „schwarz-blaue Zumutungen“ zur Wehr zu setzen. Man stehe für eine „Gesellschaft jenseits der kapitalistischen Konkurrenzordnung“. Dies sei eine Gesellschaft, in der „alle Menschen miteinander solidarisch“ leben könnten, so Lichtner abaschließend.

Bündnis-Sprecherin mit linksradikalen Kontakten

Lichtner ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um linksgerichtete Proteste geht. Jahrelang agierte diese als Sprecherin der Wiener Offensive gegen Rechts (OGR), ein Bündnis von sozialdemokratischen Jugendstrukturen, Gewerkschaften sowie marxistischen und trotzkistischen Organisationen. Im Vorfeld des Akademikerballes 2015 rief sie zu Blockaden auf. Außerdem beteiligte sich die OGR an mehreren Anti-FPÖ-Demonstrationen. Laut Facebook-Aufruf gehört die OGR auch diesmal zu den Gastgebern im Bündnis „Heißer Herbst“.

Dem nicht genug: Im  Jahr 2014 retweetete Lichtner gar mehrfach einen Demoaufruf der linksextremen Gruppierung Autonome Antifa [w]. Diese rief darin zu einer Demonstration gegen die Verurteilung eines wegen der gewaltsamen Ausschreitungen beim Akademikerball 2014 angeklagten deutschen Linksextremisten auf.

Screenshot: Twitter (21.11.2018)

Linksradikaler Block bei Großdemo

Dieselbe linksextreme Vereinigung mobilisiert übrigens ebenfalls zur kommenden Demonstration. Die Gruppierung bewirbt gegenwärtig außerdem einen Vortrag der im benachbarten Deutschland als linksextrem eingestuften „Roten Hilfe“ im „Antifa-Café“ im Ernst-Kirchweger-Haus. Zur Großdemo ruft sie die Teilnehmer auf, „unregierbar zu werden“ – als Teil eines dezidiert „linksradikalen Blocks“. Eine diesbezügliche schriftliche Anfrage der Tagesstimme an das Bündnis „Heißer Herbst“ blieb bis dato vorerst unbeantwortet.

Wöchentliche Donnerstagsdemos gegen Regierung

Bereits seit mehreren Wochen demonstrieren Gegner der türkis-blauen Regierung jeden Donnerstag in der Wiener Innenstadt gegen deren Politik. Vergangene Woche beteiligten sich daran etwa 3.000 Menschen. Auch hier nahmen offenbar Linksextreme der Autonome Antifa [W] an den Protesten teil. Die „Donnerstagdemos“ sehen sich selbst in der Tradition früherer Demos im Jahr 2000. Damals gingen teilweise noch zehntausende Menschen gegen die erste ÖVP-FPÖ-Regierung auf die Straße.

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    21. November 2018 at 17:34

    Auch mit diesen Lärm „Brüdern“ und „Schwestern“ ,wird die Mehrheit der „Ösi“ Bevölkerung schon fertig!

  2. Avatar

    Daniel Münger

    22. November 2018 at 2:40

    Gibt es denn etwas Asozialeres, als sich ohne jegliche Gegenleistung sein Leben von einer Bevölkerung finanzieren zu lassen, in deren Land man nur aus diesem einen Grund migrierte? Nein? Doch! Noch asozialer sind diejenigen Personen, welche Migranten fälschlicherweise Flüchtlinge nennen und es diesen überhaupt ermöglichen, von einem solchen Gratisleben all inklusive zu profitieren! Das ist in etwa genauso, wie wenn ein Jugendlicher nicht nur die Geldbörsen der Eltern stiehlt, sondern mit deren Bankkarten jeden Monat die Hälfte vom Geld abhebt, um mit wildfremden Leuten Party zu feiern!

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