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Deutschland

München: Beatrix von Storch (AfD) mit Tomaten beworfen

Monika Šimić

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Bei der gestrigen AfD-Wahlkampfveranstaltung in München, bei der auch Beatrix von Storch auftrat, kam es zu Gegenprotesten. Richtige Zusammenstöße gab es laut Polizei aber nicht.

München. Am gestrigen Samstag ist die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, gemeinsam mit einigen Parteimitgliedern bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung auf dem Marienplatz in München aufgetreten. Die jüngsten Vorkommnisse in Chemnitz ließen bereits erahnen, dass die Veranstaltung nicht ohne Gegenprotesten stattfinden würde. Rufe wie „Nazi – raus“ oder „Niemand braucht die AfD“ seien zu hören gewesen. Die Wahlkampfveranstaltung wurde laut der Abendzeitung schließlich eineinhalb Stunden früher als geplant beendet.

Beatrix von Storch belächelt Gegenprotest

Die Polizei München bestätigte, dass vereinzelt Tomaten auf die Teilnehmer der AfD-Wahlkampfveranstaltung geworfen wurden. Diese haben aber niemanden getroffen oder verletzt. Der Schutzraum musste allerdings erweitert werden. Beatrix von Storch zeigte sich von dieser Aktion eher unbeeindruckt und kommentierte ihr Video auf Twitter mit den Worten: „Irre Stimmung am Marienplatz. Aber ehrlich, Freunde der Kunst: glaubt Ihr ernsthaft uns mit Geschrei und faulen Tomaten stoppen zu können.“

Die Münchner Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Zu Zusammenstößen zwischen den Lagern kam es jedoch nicht. Größtenteils lief die Demo friedlich ab, so der Polizeisprecher.

Landtagswahlen in Bayern

Am 14. Oktober finden in Bayern Landtagswahlen statt. Bereits jetzt hat sich der Fraktionschef der CSU im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, zu möglichen Koalitionen geäußert. Eine Koalition mit der AfD komme für die CSU „nicht in Frage“, sagte Kreuzer. „Über alles andere sprechen wir nach der Wahl.“ Aktuelle Umfragen und Prognosen deuten darauf hin, dass der Ausgang der Landtagswahl eine deutlich veränderte Situation in der Landespolitik hinterlassen wird. Die CSU liegt nach den Umfragewerten von 28. August mit 36 Prozent ganz vorne, gefolgt von der AfD mit 14 Prozent und der SPD mit 13 Prozent. Markus Söder, Kandidat für die bayerischen Landtagswahlen für die CSU hat es sich zur Aufgabe gemacht, die während und nach der Flüchtlingskrise an die AfD verlorenen Stimmen für die CSU zurückzugewinnen.

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